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Stand 03.05.2012:
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Seltene Blätter bei Knippi's Kuschelpoker

Das war wieder ein klasse Turnier am 15.04.2010. Da die neuen Tische noch immer nicht geliefert wurden (erwarteter Termin erste Maiwoche), musste das Turnier wieder an den vier vorhandenen Tischen gestartet werden. Ein bisschen eng war es am Anfang mit 11 Spielern am Tisch - schell war der Begriff des Kuschelpokers geboren. Sei es drum, das Turnier hatte einige Besonderheiten zu bieten: Emotion, Irrtum, seltene Hände und "Lucky Christian" ganz oben auf dem Leaderboard.

Nichts zu holen gab es diesmal für einen Teil der knippischen Pokerprominenz: Sowohl Reiner Eltze, Thomas Heisterkamp Martins Mezavilks, Pierre Sibione, Dieter Eichholz und auch Cem Gürsoy waren beinahe zur Sesamstraße zuhause. Auch wenn der Final Table auch den einen oder anderen bekannten Namen aufzuweisen hatte, war dieser Abend nichts für die üblichen Verdächtigen. Regina und Rolf Winkel, Heinz Scheda, Marcel Bartke, Michael Lipp und Kadir Güngör - alle früh raus.

Interessant wurde es, als Martina Kalipke sehr früh aufstand und das Board beobachtete, während alle ihre Chips in der Mitte lagen. Ein Wechselbad ihrer Gefühle, denn erst freute sie sich mit lautem "Yeah Yeah!", bis dann die Riverkarte auch lag und sie plötzlich feststellen musste, dass die gebastelte Straße ihres Gegners mit mehr Chips ihre Two Pair schlägt. Dumm gelaufen und raus war sie. Ärgerlich.

Sandra Busch spielte unmittelbar vor der Pause ihre Hand an - nach langem Überlegen foldete Dominik Gruben aber beide wollten wissen, was denn gekommen wäre. Was wäre es für Sandra geworden? Ein Royal Flush - nice Laydown, Dominik.

Aber die eher seltenen Hände sollten noch weitergehen: Kadir Güngör spielte eine Hand und bekam einen Straight Flush. Leider half der ihm nicht allzuviel, denn der Final Table blieb anderen vorbehalten.

Susi Müller saß zum Beispiel dort, musste aber leider als erste der letzten Zehn aufstehen - nächstes Mal, Susi! Nicht viel besser lief es für Wolfgang Plass (der mit dem Zebrahandy), der mit seinem aggressiven Spiel seinen Meister fand und das Turnier als Neunter abschloss. André Krause hatte erst beim letzten Turnier abgeräumt, so war er nicht zu enttäuscht über seinen siebten Platz.

Die Riege der Frauen wurde dann auch sehr schnell auf eine einzelne Dame reduziert. Gehen mussten kurz vor dem Erreichen der Sachpreise: Barbara Earp als gute Sechste, Sandra Busch als Fünfte. Richtig ärgerlich war es für Bubble Boy Patrick Angenendt, denn er wurde Vierter.

Vanessa Engin ist in Pokerkreisen keine Unbekannte, war aber das erste Mal bei Knippipoker. Beim ersten Turnierstart war sie sofort Dritte und räumte die wirklich super Digicam ab. Ihr Mann Metin, der auch mitspielte, konnte so nur neidisch aber gönnend stolz auf Vanessa sein - er wurde trotz seiner großen Pokererfahrung nur 26.

Zweiter wurde Frank "Es gibt nur eine Borussia" Glückstein, der zwar ein bisschen enttäuscht, das Heads Up verloren zu haben, zum Schluss aber dann doch zufrieden seine neue FullHD Videocam entgegen nahm.

Gewonnen hat "Lucky" Christian Gerber, der fast das komplette Turnier mit einer großen Chipreserve von oben herunter spielen konnte und ein paar grenzwertige Hände dabei hatte - manchmal wenn es läuft, läuft es einfach.

Das Turnier war übrigens eines der schnellsten Turniere, die wir seit der Gründung von Knippipoker gespielt hatten. So waren alle früh zuhause und Christian Gerber hatte noch Zeit, den neuen Fernseher ins Badezimmer (!!) zu stellen.

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